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Prolog
Dieser Wald, jetzt so friedvoll, musste damals von den Todesschreien widergehallt haben, meinte ich. Und so eindringlich war diese Vorstellung, dass ich die Schreie auch jetzt zu hören glaubte.
Genau wie der Gestank der Untaten von Basta, Flachnase und Capricorn. Noch immer hängt dieser Dunst im Gebälk des kleinen Hauses und entfaltet seine zerstörerische Kraft bis heute.
Erst wenn jemand alle Türen und Fenster ganz weit öffnet, und ein scharfer Wind in jeden Winkel fährt, werden die langen schwarzen Schatten ausgelöscht und das Neue wie das Alte können wieder frei erwachsen.
In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Er warnt Mo vor einem Mann namens Capricorn. Am nächsten Morgen reist Mo überstürzt mit Meggie zu ihrer Tante Elinor. Elinor verfügt über die kostbarste Bibliothek, die Meggie je gesehen hat. Hier versteckt Mo das Buch, um das sich alles dreht. Ein Buch, das Mo vor vielen Jahren zum letzten Mal gelesen hat und das jetzt in den Mittelpunkt eines unglaublichen, magischen und atemberaubenden Abenteuers rückt, eines Abenteuers, in dessen Verlauf Meggie nicht nur das Geheimnis um Zauberzunge und Capricorn löst, sondern auch selbst in große Gefahr gerät.
Tintenherz erschien zeitgleich in Deutschland, England, USA, Australien und Kanada. Mit über 200.000 verkauften Exemplaren steht der Roman zurzeit ganz oben auf den Bestseller-Listen sowohl des FOCUS als auch in der NEW YORK TIMES und ist national sowie international ein großer Erfolg.
Im Dezember 2008 kam die Hollywood-Produktion in die Kinos. In den Hauptrollen sind Brendan Fraser und Eliza Bennett als Vater Mo und Tochter Meggie zu sehen.
Wieder hält sich das THEATER auf Tour mit seiner Inszenierung eng an die Vorlage und verspricht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein spannendes und unvergessliches Theatererlebnis.
Und das sagt die Presse:
So passt Tintenherz auch auf eine Theater–Bühne.
Inszenierung, Bühnenbild, Ton und schauspielerische Leistung stimmen und greifen ineinander wie ein Rädchen ins andere. Immer im richtigen Moment passiert etwas links oder rechts auf der Bühne, die einzelnen Handlungen sind abgestimmt. Ganz nebenbei wird noch jongliert oder es tanzen Feuer über die Bühne – bevor es auch nur langweilig werden könnte. (Lüdenscheider Nachrichten)
Der Bestseller von Cornelia Funke wurde vom Theater auf Tour toll inszeniert.
... setzte den Bestseller „Tintenherz“ von Cornelia Funke in bewegte Bilder um - gerade so, als ob man den Inhalt des Stückes auf doppelte Art und Weise zum Leben erwecken wollte. Die Geschichte um ein geheimnisvolles Buch wurde szenisch hervorragend dargestellt, mit Musik untermalt und so vermittelt, wie mächtig Bücher sein können, positiv wie negativ. (Heilbronner Stimme)
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