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Es ist kurz vor Mitternacht. Die Küche liegt im Halbdunkel des Mondlichtes, nur vage sind der Küchenschrank und das Regal mit den Küchenutensilien zu erkennen.
Es ist still um diese Zeit, die Bewohner des Hauses schlafen jetzt, nur das Ticken der Kuckucksuhr ist zu hören.
Genau um Mitternacht beginnt Herr von Kuckuck mit seinen 12 nächtlichen Kuckucksrufen, die in einem Krächzen enden - Herr von Kuckuck ist heiser und ihm droht ein Ende in der Mülltonne, weil die Menschen alles wegwerfen, was nicht funktioniert.
Zur gleichen Zeit entdecken Fräulein Pfeffer, die rassige Pfeffermühle und Herr Salz, das gemütliche Salzfässchen einen neuen Mitbewohner auf dem Küchenschrank: einen frisch-gebackenen Lebkuchenmann.
Nun gilt es, den armen Herrn von Kuckuck vor der Mülltonne zu bewahren. Fräulein Pfeffer und Herr Salz scheuen sich, Frau Teebeutel, eine mürrische, reizbare alte Jungfer, um Hilfe zu bitten. Sie haust einsam in einer alten Teekanne auf dem obersten Regal mit ihren Heilkräutern. Doch "der Neue" hat keine Angst vor dem schrulligen Kräuterweiblein.
Das Abenteuer beginnt: mit Hilfe von Pfeffer und Salz erklimmt der Lebkuchenmann das oberste Regal, wird aber von Frau Teebeutel erst einmal schnöde abgewiesen. Zu allem Unglück erscheint auch noch die hungrige Maus Flitsch Gamasche, die einen großen Appetit auf den Lebkuchenmann hat. Eine wilde Jagd beginnt. Nun ist nicht nur Herr von Kuckuck, sondern auch der Lebkuchenmann in höchster Gefahr. Durch die Notlage wachsen Fräulein Pfeffer und Herr Salz über sich selbst hinaus und Frau Teebeutel springt über ihren Schatten. Gemeinsam retten sie den Lebkuchenmann und für Herrn von Kuckuck wird ein heilender Kräutertee gebraut.
Morgens um 8.00 Uhr, als die Menschen aufstehen, kann dann Herr von Kuckuck voller Selbstvertrauen seine acht Kuckucksrufe schmettern. So landet er doch nicht auf dem Müll und der Lebkuchenmann wird von den Menschen nicht zum Frühstück verspeist, sondern als Dekoration neben der alten Teekanne aufgestellt, weil er so lustig und frech aussieht.
Und das sagt die Presse:
Gut gewürztes Märchen.
Fantasievolle Requisiten, schwungvolle Songs und eine wunderschöne Geschichte: Das Theatermärchen "Der Lebkuchenmann" im Stadttheater war ein voller Erfolg. Die Kinder dankten es mit -"Zugabe"-Rufen. (BBV)
Theaterstück sorgte für helle Begeisterung bei den Zuschauern. Lebkuchenmann brachte die Küche zum Kochen....und ließ die Kinderaugen glänzen. (WAZ)
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